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Schleichender Tod durch Mikrowellen


Gefährliche Resonanzeffekte

Hans-Christoph Scheiner wies darauf hin, daß gerade bei den versteigerten UMTS-Lizenzen "die biologischen Zellfrequenzen der Industrie zum Fraß vorgeworfen werden". Dr. Neil Cherry spricht vom "Flüstern der Zellen": Lebende Zellen und Organe schwingen nämlich in bestimmten Frequenzbereichen, welche verheerenderweise auch von unserer Telekommunikation verwendet werden. Es kommt zu Resonanzen und in der Folge zu Überlagerungen der natürlichen Frequenzmuster in diesen Organen. Die Zellen werden durch diese technischen Strahlungsresonanzen depolarisiert und das Organ erkrankt. Dieses aufschaukelnde Resonomie-Prinzip hat der Atomphysiker Wladimir Kubes eindrücklich nachgewiesen und gezeigt, wie durch Mikrowellen ganze Wälder innerlich 'verbrennen' und Bergzüge zerbröckeln.

Nach Professor Kuenen besitzt jedes Organ seine eigene Resonanzfrequenz. Bei dieser Schwingung kann in die Steuerungsmechanismen der einzelnen Zellen eingegriffen werden. Es liegt auf der Hand, daß auf diesem Weg unvorhergesehene Schädigungen möglich sind. Solche Resonanzfrequenzen bestimmter Organe sind beispielsweise:

Prostata: 1,79 Gigahertz (GHz)
Leber: 1,85 GHz
Galle: 1,87 GHz
Herz: 1,918 GHz
Nieren: 1,98 GHz

Damit liegen wir im Bereich der E-Netze (1,8 GHz) und vor allem der geplanten breitbandigen UMTS-Frequenzen (1,98-2,2 GHz).

Bei UMTS wird es zwei verschiedene Standards geben: Zunächst wird das System UMTS-FDD eingeführt, das keine Pulsung besitzt und Frequenzen von 1,92 - 1,98 GHZ (Unterband) bzw. 2,11 - 2,17 (Oberband) benützt. Später soll dann das System UMTS - TDD hinzukommen, das wie die Handys mit einer Pulsung arbeitet und in den Frequenzbereichen 1,900 - 1,920 GHz und 2,010 - 2,025 GHz liegt. Es könnte sein, dass die höheren Frequenzen ein zusätzliches Risiko darstellen, weil sie möglicherweise nahe bei biologisch wichtigen Molekülfrequenzen liegen.
Das System "Blauzahn" zur drahtlosen Verbindung von Rechnern, Hausgeräten usw. arbeitet ebenfalls mit einer Pulsung (1 600 Frequenzsprünge pro Sekunde), die Übertragungsfrequenzen liegen bei 2,4000 - 2,4835 GHz. In diesem Bereich liegen 79 Kanäle im Abstand von 1 MHz. Die Leistung der Sender an den einzelnen Geräten sind gering. Sie betragen 1 mW, 2,5 mW oder 100 mW. Man darf aber nicht vergessen, dass dieses System viele Sender in einer Wohnung vorsieht. Hier gilt noch mehr als bei UMTS, dass die Übertragungsfrequenzen in der Nähe wichtiger Molekül-Eigenresonanzen liegen.

Quelle:
Internationale Konferenz: Situierung von Mobilfunksendern (Wissenschaft & Öffentliche Gesundheit)
Salzburg, 7.- 8. Juni 2000
www.elektrosmog.com





Mögliche 'Mobilfunk-Krankheiten'

Als Arzt ordnet Hans-Christoph Scheiner viele, heute vermehrt auftretende Krankheitssymptome der wachsenden Mikrowellenbelastung zu. So ist laut Scheiner bekannt, daß der Mobilfunk die 'Kraftwerke' in den Zellen lahmlegt: Die Mitochondrien sind nicht mehr in der Lage, genügend ATP ('Brennstoff' für die Zellen) zu produzieren. Eine Folge kann das chronische Erschöpfungssyndrom sein. Ist zuwenig ATP vorhanden, fallen auch die sogenannten Kalium/Natrium-Pumpen aus. Damit ist der Körper nicht mehr in der Lage, das Gleichgewicht zwischen dem Wasser in den Zellen und außerhalb aufrechtzuerhalten.

Die Häufung von Schlaganfällen, Infarkten und Herzkranzgefäß-Krankheiten gerade bei jüngeren Menschen ist für Dr. med. Scheiner ebenfalls eine mögliche Ursache des Mobilfunks: Die roten Blutkörperchen sind normalerweise alle negativ geladen und stoßen sich gegenseitig ab. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Blutkörperchen wie Geldrollen zusammenklumpen und die Blutbahnen und Kapillaren verstopfen, was bekanntlich zu einem Hirnschlag oder Herzinfarkt führt. Durch Mikrowellenstrahlung bricht diese negative Oberflächenspannung der roten Blutkörperchen jedoch zusammen und sie verklumpen.

Nicht nur Handys strahlen Mikrowellen aus, sondern auch die schnurlosen DECT-Heimtelefone. Im Gegensatz zu einem Mobiltelefon pulst die (häufig neben dem Bett stehende) Basis-Station solcher 'Schnurlosen' Tag und Nacht Mikrowellen ab ­ unabhängig davon, ob man telefoniert oder nicht. Obwohl die Leistung geringer ist als von einem Handy, liegt sie noch immer weit über jenen Werten, wo bereits Schäden an Zellen nachgewiesen wurden.

Dauerhafte Mikrowellenüberflutung behindert auch die Bildung von Melatonin. Dieses wichtige Hormon wird nur in der Nacht produziert. Ein Mangel bewirkt Depressionen, Streßanfälligkeit, Schlafstörungen und Abwehrschwäche. So liegt die Selbstmordrate bei englischen Handybenutzern viermal höher als bei den nicht mobil telefonierenden Briten.

Im Herbst 1999 schrieb Professor Leif Salford, Neurochirurg an der schwedischen Universität Lund: "Unsere Forschungen zeigen, daß die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffnet und es so vielen Giften leichter macht, ins Gehirn zu gelangen." Diese Schranke schützt Gehirn und Nervensystem normalerweise vor den im Blut vorhandenen Giften und Schlackenstoffen. Salford weiter: "Sezierte Rattenhirne wiesen als Folge der Mobilfunkstrahlung gut sichtbare Spuren auf. Die Hirne sind übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt." Andere Forscher bezeichnen diese Anzeichen als Vorstufen von Multipler Sklerose, Alzheimer und Morbus Parkinson ­ sichtbar gewordene Degeneration des Nervensystems.

Das Öffnen der Blut-Hirn-Schranke wurde bereits bei Strahlungsdosen von 0,1 Mikrowatt/cm2 festgestellt. Das ist 10'000-mal unter dem ICNIRP-Grenzwert! Selbstverständlich schließt sich diese Schranke ohne Mikrowelleneinstrahlung wieder; die solcherart ins Hirn gelangten Giftstoffe können jedoch nur schwer hinausgeschwemmt werden.

Quelle:
Internationale Konferenz: Situierung von Mobilfunksendern (Wissenschaft & Öffentliche Gesundheit)
Salzburg, 7.- 8. Juni 2000
www.elektrosmog.com





Gesundheitsschäden beim Menschen

Dieser Grenzwert beträgt für das D-Netz rund 470 000 nW/cm2, für das E-Netz 950 000 nW/cm2. In keinem Land der Erde sind sie höher. In Salzburg beträgt er dagegen nur 100 nW/cm2, in der Toskana rund 66 nW/cm2, also etwa 1 / 10 000 des deutschen Werts. Und dort funktionieren die Handys hervorragend! Selbst Nationen wie China und Russland haben strengere Richtlinien als Deutschland.

Prof. L. vom Klitzing (Universität Lübeck) hat beobachtet, dass beim Menschen bereits ab 1 nW/cm2, also rund einem Millionstel des deutschen Grenzwerts, Schäden auftreten. Bei einer Strahlung von 1,8 GHz, die mit einem 100 Hz - Takt gepulst ist, stellt er fest: "Es beginnt im Allgemeinen mit Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen, führt dann mit individueller Charakteristik zu Herzrhythmusstörungen, Ohrensausen, allergischen Reaktionen bis hin zu einem veränderten Blutbild. Dieses letzte, insbesondere bei Kindern beobachtete Krankheitsbild der nicht ausgereiften Erythrozyten (Roten Blutkörperchen) ist bei einer Entfernung aus dem Expositionsbereich, z.B. durch Abschalten der Telefonanlage, innerhalb weniger Tage reversibel."

Hier zielt die Bemerkung "z.B. durch Abschalten der Telefonanlage" auf die sog. DECT-Telefone ab. Das sind schnurlose digitale Heimtelefone, die im Gegensatz zum CT1+ und zum CT2-Standard digital arbeiten und gepulst sind (mit 100 Hz Pulsung bei einer Übertragungsfrequenz von 1,880 - 1,900 GHz). Ein besonderes Problem bei diesen DECT-Telefonen ist, dass sie rund um die Uhr senden, also auch wenn nicht telefoniert wird, und wenn der Handapparat auf der Basisstation aufliegt.

Prof. L. vom Klitzing wies auch als Erster darauf hin, dass gewisse "langsame" Gehirnströme während der Schlafphase (REM-Phase) durch Mobilfunkstrahlung verändert werden. Dieser Effekt, der inzwischen von mehreren ausländischen Forschergruppen bestätigt wurde, tritt nur in einem bestimmten "Energiefenster" auf, d.h. bei stärkerer Strahlung verschwindet er. In der Folge gab auch Minister Schnappauf bei der Universität München eine Studie zu diesem Thema in Auftrag. Dabei wurden aber nur die Gehirnströme des Wachzustands, und nicht die speziellen in der Schlafphase untersucht. So ist es nicht überraschend, dass kein Effekt gefunden wurde. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 1998 verkündigte Schnappauf dann, Handys seien ohne messbaren Einfluss auf die Gehirnströme. (Schnappauf bei der Vorstellung der Studie, die in der Reihe "Umwelt und Entwicklung" des Bayer. Umweltministeriums, Schrift 140 veröffentlicht wurde.)

Schlimmer als die Beeinflussung der Gehirnströme ist die Aufweichung der "Blut - Hirnschranke", die ebenfalls schon bei extrem schwacher Strahlung beobachtet wird, nämlich bei 1/20 000 des deutschen Grenzwerts (bezogen auf DECT mit 1,8 GHz). Das ist ein Filter, das Giftstoffe im Blut vom Gehirn fernhalten sollen.
Prof. Salford, Neurochirung an der Universität Lund: "Unsere Forschungen zeigen, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffnet und es so vielen Giften leichter macht, in das Gehirn zu gelangen. Sezierte Rattenhirne weisen als Folge der Mobilfunkstrahlung gut sichtbare Spuren auf. Die Hirne sind übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus, verursacht eben durch diese elektromagnetische Strahlung. Medikamente und andere Schadstoffe, die sonst nicht durch diese Schranke kommen, finden jetzt den ungehinderten, direkten Weg ins Gehirn mit uneinschätzbaren Folgen."

Wie bei den Tieren, wird auch beim Menschen das Erbgut durch Handystrahlung verändert. Hier ist allerdings nach unserer heutigen Kenntnis eine etwas stärkere Strahlung nötig. Dagegen wurde bereits ab etwa 30 - 40 nW/cm2 eine deutliche Erhöhung der Kinder - Krebsrate gefunden. Interessanterweise stammen diese Daten von der Strahlung eines Mittelwellensenders, die nicht gepulst ist. Speziell für Leukämie bei Kindern wurde eine Verdoppelung der Häufigkeit ab 200 nW/cm2 beobachtet - diesmal bei der Strahlung eines Fernsehsenders.


Wie kann eine so schwache Strahlung Schäden verursachen?

Die Leistung eines Mobilfunksenders beträgt üblicherweise zwischen 8 und 50 Watt. Im Vergleich zu Rundfunk- und Fernsehsendern ist dies sehr wenig: UKW - Sender strahlen gewöhnlich einige tausend Watt ab, Mittelwellensender manchmal sogar 500tausend Watt und mehr. Warum werden bei diesen Anlagen keine Schäden beobachtet?

Zunächst: Auch bei Rundfunk- und Fernsehsendern können unter Umständen Gesundheitsschäden auftreten. Aber es besteht ein wesentlicher Unterschied: In den meisten Fällen strahlen die Rundfunk- und Fernsehsender entweder in alle Winkelbereiche um die Antenne herum, oder wenigstens in einen festen Winkelbereich. Das bedeutet, dass die Strahlung mit zunehmendem Abstand vom Sender schnell abgeschwächt wird. (Theoretisch fällt die Leistungsdichte mit dem Quadrat des Abstands.) Mobilfunksender versorgen dagegen ein fest umrissenes Gebiet, nämlich die zugehörige Zelle. Hier möchte man natürlich überall eine möglichst gleichmäßige Strahlungsstärke erreichen. Selbst wenn das in der Praxis nicht gelingt, so wird die Strahlung mit zunehmendem Abstand vom Sender meist wesentlich langsamer abgeschwächt, als bei Rundfunk- und Fernsehsendern. Man beachte, dass die Antennen von starken Rundfunksendern gewöhnlich einen beachtlichen Abstand von der Wohnbebauung haben - im Gegensatz zu den Mobilfunksendern.

Es gibt jedoch auch Rundfunksender, die ein genau bestimmtes Gebiet versorgen sollen. Bekannte Beispiele waren der Sender "Freies Europa" in Holzkirchen bei München und der Schweizer Kurzwellensender Schwarzenburg. Beide hatten umschaltbare Antennen, die zu bestimmten Zeiten jeweils ein Land oder ein fest umrissenes Gebiet versorgen sollten. Außerdem war der Abstand der Wohnbebauung zu den Antennen gering. Im Umfeld von beiden Sendern traten massive Gesundheitsschäden bei den Anwohnern auf.

Ein weiterer Grund für die Schädlichkeit der Mobilfunkstrahlung liegt darin, dass sie gepulst ist. Jedes Handy bekommt von der Station einen bestimmten "Zeitschlitz" zugeordnet, d.h. es sendet 217 Mal in der Sekunde einen kurzen Puls. Andererseits gibt es verschiedene Vorgänge im menschlichen Körper, die an elektrische Ströme mit ähnlichen Pulsen gebunden sind. Hier sind besonders die Kommunikation der Nervenzellen im Gehirn und der Ionentransport durch die Zellwände zu nennen. Letzterer geschieht zwar mit einer etwas höheren Frequenz (etwa 400 Hz); trotzdem liegt eine Beeinflussung durch Handystrahlen nahe. Es muss aber betont werden, dass ein Zusammengang der beobachteten Schäden mit dieser Eigenschaft der Zellmembran und mit der Kommunikation der Nervenzellen zwar plausibel ist, jedoch noch nicht wissenschaftlich bewiesen wurde. In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass eine Methode der Gentechnik zum Einbringen veränderter Erbsubstanz in Zellen darin besteht, dass die Zellwände einer ähnlichen Strahlung ausgesetzt werden. (Die Frequenzen sind etwas höher, z.B. 2,45 GHz mit einer 500 Hz-Pulsung.)

Leider muss jedoch betont werden, dass auch ungepulste Strahlen erhebliche Gesundheitsstörungen verursachen kann, angefangen von Schlafstörungen bis hin zu Zelltod, Genschäden, Krebs und Fehlgeburten.

Quelle: www.elektrosmog.com





Griechische Forscher haben im Oktober 2002 ein biophysikalisches Modell veröffentlicht, mit dem sie die Wirkung gepulster elektromagnetischer Felder auf Zellen erklären können.


Mechanismus der Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf Zellen
Panagopoulos D, Karabarbounis A, Margaritis L. Department of Cell Biology and Biophysics, Faculty of Biology, University of Athens, Panepistimiopolis, GR-15784, Athens, Greece

Wir haben das biophysikalische Modell der Wirkung oszillierender elektrischer Felder auf Zellen, das wir kürzlich in [Biochem. Biophys. Res. Commun. 272(3) (2000) 634-640] vorgestellt haben, nun so erweitert, dass es auch oszillierende magnetische Felder einschliesst. Ausserdem schliesst es jetzt die aktivsten biologischen Vorgänge ein und ist auch in der Lage zu erklären, warum gepulste elektromagnetische Felder biologisch aktiver sein können als kontinuierliche Felder.

Nach der gegenwärtigen Theorie sind die Felder von niedriger Frequenz biologisch am aktivsten. Der grundlegende Mechanismus ist, dass durch die Einwirkung eines externen oszillierenden Feldes alle freien Ionen, die sich auf der Oberfläche der Plasmamembran der Zelle befinden, in eine verstärkte Vibration versetzt werden.

Wir haben gezeigt, dass die damit zusammen hängende Vibration elektrischer Ladungen in der Lage ist spannungs-gesteuerte Membrankanäle zu falscher Zeit zu öffnen. Das zerstört die elektrochemische Balance und die Funktion der Zelle. [siehe Biochem. Biophys. Res. Commun. 272(3) (2000) 634-640].

Es scheint, dass diese einfache Idee nun auch leicht ausgedehnt werden kann. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir damit eine realistische Basis legen können, um eine grosse Bandbreite biologischer Effekte von elektromagnetischen Feldern erklären zu können.

Quelle: Biochem Biophys Res Commun 2002 Oct 18;298(1):95
www.elektrosmog.com





Oxidativer Stress durch Mikrowellenstrahlung mögliche Ursache für viele negative Zellveränderungen und eine Vielzahl von systemischen Störungen im menschlichen Körper

Ziel der Studie war es, an Zellkulturen in vitro die Wirkung des von Mobiltelefonen produzierten elektromagnetischen Feldes auf die Aktivität von Superoxid-Dismutase (SOD-1) und den Anteil von Malondialdehyd (MDA) in menschlichen Blutplättchen (Thrombozyten) zu prüfen. Die Blutplättchen-Suspension wurde 1, 3, 5 und 7 Minuten mit Mikrowellen (900 MHz, heutige GSM-Mobilfunk-Frequenz/D-Netz) bestrahlt. Die Studie bewies, dass die von Mobiltelefonen ausgehenden Mikrowellen die SOD-1-Aktivität nach 1, 5 und 7 Minuten Exposition signifikant stark reduzierte und nach 3 Minuten erhöhte - im Vergleich zum Kontrolltest. Nach 1,5 und 7 Minuten gab es eine signifikante Erhöhung der MDA Konzentration und eine Abnahme nach 3 Minuten im Vergleich zum Kontroll-Test. Die Wissenschaftler folgerten aus ihren Studienergebnissen, dass oxidativer Stress nach Mikrowellen-Exposition der Grund für viele negative Zellveränderungen sein könne und eine Vielzahl von systemischen Störungen im menschlichen Körper verursachen könne.

Hintergrund:
Die medizinische Zeitschrift Praxis - Wissenschaft - Originalia äußerte in ihrer Ausgabe 7/97 bereits:
"Das antioxidative Potential des Organismus ist vorrangigstes Überlebensprinzip und entscheidet weitgehend und unmittelbar über Gesundheit oder Krankheit."

Superoxid-Dismutase:
Ein sehr wichtiges Anti-Oxidanz-Enzym. Primärer enzymatischer Fänger für freie Radikale.

Es gibt Mangan-Superoxid-Dismutase in Mitochondrien und cystosolische Kupfer-Zink Dismutase mit exrazellulären Formen in Blut, Lymphen und anderen Körperflüssigkeiten. Superoxid-Ionen werden durch die mitochondriale Atmung, aktivierte Leukocyten, Mikrosomen, toxische Chemikalien und Strahlung in den lebenden Zellen produziert. Superoxid-Dismutase sorgt für den 200fach schnelleren Spontanzerfall von Superoxid. Der Bildung von hochaggressivem Singulett-Sauerstoff, Hydroxyl-Radikalen und anderen reaktiven Sauerstoff-Radikalen wird wirksam vorgebeugt.

Malondialdehyd:
Ein Marker für den oxidativen Stress der Zelle

Der menschliche Organismus ist in der modernen Gesellschaft einer Vielzahl Belastungen aus seiner Umwelt ausgesetzt, die hohe Anforderungen an die antioxidativ wirkenden Systeme des Körpers stellen. Durch UV-Strahlung und verschiedenste Noxen werden in den Zellen eine große Menge freier Radikale freigesetzt. Eine Überproduktion von Sauerstoffradikalen oder unzureichende antioxidative Abwehrmechanismen führen im Organismus zu einem vermehrten Auftreten von pathologischen Abbauprodukten, die zu schweren Zellschädigungen führen können. Vorzeitiges Altern und Krankheiten (Diabetes mellitus, Krebs) können sich in der Folge einstellen.

Durch die Oxidation ungesättigter Fettsäuren der Zellmembran werden im Organismus unterschiedlichste Hydroperoxide gebildet. Diese sind chemisch instabil und zerfallen in Aldehyde. Ein besonderes unter diesen stellt das Malondialdehyd (MDA) dar, da es die Eigenschaft hat, Proteine und Lipide zu vernetzen.

Malondialdehyd stellt damit einen Marker dar, der anzeigt, inwieweit das antioxidative System eines Patienten mit der einwirkenden oxidativen Belastung zurechtkommt. Oxidativer Stress führt zu einer verstärkten Lipidoxidation in der Zelle und damit zum Ansteigen der Konzentration von MDA.

Solche erhöhten Werte weisen darauf hin, dass ein oder mehrere Faktoren der antioxidativen Regulation überlastet sind und ein Eingreifen erforderlich wird. An dieser Stelle sollte nach Möglichkeiten der Veränderung der Lebensweise (Rauchen, Ernährung, Wohn/Arbeitsumfeld) gesucht und eventuelle Schwachstellen in der antioxidativen Abwehr (Vitamine, Spurenelemente) diagnostiziert und gegebenenfalls ausgeglichen werden.

Im Anschluss an eine Therapie lässt sich durch die Bestimmung des Malondialdehyd bei sinkenden Werten ein Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen belegen.

Zur Interpretation:

Deutlich erhöhte Werte für MDA werden vor allem bei terminaler Niereninsuffizienz, septischem Schock, Schwangeren, bei Einnahme von Antikontrazeptiva, akuter Pankreatitis und Myokardinfarkt beobachtet. Allgemein nimmt der MDA-Spiegel mit zunehmendem Alter zu. Fast alle Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen (Rauchen, Adipositas usw.) manifestieren sich auch in erhöhten Konzentrationen von Malondialdehyd.

Zuweilen werden geringfügig erniedrigte Konzentrationen beobachtet. Hier scheint ein Mangel an ungesättigten freien Fettsäuren zu einem geringeren Gesamtumsatz zu führen. In diesen Fällen sollten andere Wege zur Diagnose des oxidativen Stress (z.B. die Messung des Antioxidantienstatus) beschritten werden.

Die Messung von Malondialdehyd (MDA) hat sich als anerkannte Methode etabliert, die Zerstörung von Lipidstrukturen durch Freie Radikale in vivo zu quantifizieren.

In dieser Quelle ist folgende Äußerung zu finden: Das antioxidative Potential des Organismus ist vorrangigstes Überlebensprinzip und entscheidet weitgehend und unmittelbar über Gesundheit oder Krankheit.

Quellen:
www.lapmueller.de/html/info_27.html
www.oego.or.at/co/co_vii_3.htm
www.elektrosmog.com

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